Diese Seite enthält Informationen zu früheren Ereignisssen und Veranstaltungen.
Opa und Herbert sind fort
Schicksale jüdischer Familien in Jugenheim
Wie kann man Jugendliche und Alteingesessene, Mitglieder aller Fraktionen, Jugenheimer, Briten, Kanadier und Israelis für eine Gedenkveranstaltung interessieren? Dies ist mit der diesjährigen (2010) Veranstaltung zum Gedenken an die Pogromnacht vom 9. November 1938 gelungen, die der Denkmalausschuss der Ev. Kirchengemeinde Jugenheim in Zusammenarbeit mit der Theater-AG des Schuldorfs Bergstraße und der Gemeinde Seeheim-Jugenheim angeboten hat. Grundlage für Theaterstück und Ausstellung waren umfangreiche Recherchen, die Stephanie Goethals aus dem Denkmalausschuss in ehrenamtlicher Tätigkeit durchgeführt und zu einer Ausstellung zusammengestellt hat.
Eine pdf-Datei mit allen Ausstellungstafeln finden Sie hier:
"Opa und Herbert sind fort" - Copyright: Denkmalausschuss der Ev. Kirchengemeinde Jugenheim a.d.B. (pdf-Datei, ca. 13,8 MB)
Stiftung unter Dach und Fach - Langfristige Sicherung der Gemeindearbeit ist das Ziel
Bereits im April 2006 beschloss der Kirchenvorstand die Errichtung einer Stiftung. Sie trägt den Namen "Stiftung Evangelische Kirche Jugenheim an der Bergstraße" und soll dazu dienen, die Arbeit der Ev. Kirchengemeinde Jugenheim zu fördern.
Eine kleine Gemeinde kann heute mit den ihr zugewiesenen Kirchensteuermitteln nur eine Standardversorgung anbieten. Damit wir auch in Zukunft die darüber hinaus gehende Bandbreite unserer Aktivitäten (z.B. im Bereich Kirchenmusik) aufrecht erhalten können, brauchen wir ein ergänzendes finanzielles Standbein. Das ist eine wesentliche Aufgabe der neuen Stiftung, deren Grundkapital durch einen Grundstücksverkauf aufgebracht werden konnte. Inzwischen wählte der Kirchenvorstand den Stiftungsrat. Ihm gehören an: Doris Bulmahn, Dr. Jürgen Eicke, Rüttger Keienburg (Vorsitzender). Stellvertreter sind: Claudia Schäfer, Hartmut Görisch, Dr. Michael Türck.
Die ältesten noch bestehenden kirchlichen Stiftungen in Deutschland sind über 1.000 Jahre alt, denn bei einer Stiftung bleibt das Grundkapital auf Dauer erhalten. Lediglich aus den Zinserträgen werden die Zwecke der Stiftung finanziert.
Die Errichtung einer Stiftung gibt der Stifterin oder dem Stifter die Möglichkeit, Verantwortung für das Gemeinwohl zu übernehmen. Anders als bei einer Spende bringt das eingesetzte Vermögen auf Dauer Früchte hervor.
Es ist möglich, eine bestehende Stiftung durch Zustiftungen zu unterstützen, die dem Stiftungskapital zufließen und es auf Dauer vermehren. Dadurch erhöhen sich die Stiftungserträge und damit auch die Möglichkeiten zur Verwirklichung der Stiftungsziele. Solche Zustiftungen sind steuerlich besonders begünstigt. Erfolgen sie innerhalb eines Jahres nach Neugründung einer Stiftung, gelten besonders umfangreiche steuerliche Erleichterungen. Sollten Sie sich darüber näher informieren wollen, stehen Ihnen der Stiftungsrat und ich als Vorsitzender unseres Kirchenvorstandes gerne zur Verfügung.
Stiften tut gut, denn Stiftungen geben segensreichen Ideen eine dauerhafte Form. Wir bitten Sie daher um Unterstützung unserer Stiftung. Auf diese Weise können Sie Ihr Engagement für unsere Kirchengemeinde weit in die Zukunft hinein fortsetzen.